Regenjacken – sicherer Schutz vor Regen

Regenjacken sind so individuell wie ihre Besitzer. Wurden sie früher eher ungern getragen, weil sie unbequem und unschön anzusehen waren, sind sie inzwischen zu echten Hinguckern geworden.

Regenjacken gibt es in vielen Farben, Formen und Preislagen. Für einen kurzen Schauer mag eine preiswerte Regenjacke aus dem Discounter genügen. Kommt man aber in die unglückliche Lage, längere Zeit im Regen verweilen zu müssen, erkennt man schnell, weshalb es Unterschiede in Preis und Qualität gibt.

Es genügt nicht, dass eine Regenjacke wasserundurchlässig ist. Eine billige Regenjacke, die zwar vor Wasser schützt, lässt umgekehrt weder Schwitzwasser noch einen Luftaustausch nach außen zu. Als Folge staut sich die Körperwärme, der Schweiß kann nicht verdunsten und der Träger wird trotz Regenjacke vom eigenen Schweiß nass.

Eine gute Regenjacke erkennt man an einigen Merkmalen. Zum einen ist das Material von innen nach außen luft- und feuchtigkeitsdurchlässig. Gleichzeitig hat die Materialaußenseite die Fähigkeit auch während einer längeren Zeitspanne wasserabweisend zu sein.

Besondere Aufmerksamkeit verlangt die Kapuze. Sie sollte sowohl ausreichend groß sein, so dass eventuell noch eine wärmende Kopfbedeckung Platz darunter findet, als auch eng genug am Kopf anliegen, damit das Gesicht des Trägers nicht in ihr verschwindet, wenn er den Kopf nach links oder rechts wendet. Das könnte fatale Folgen z. B. im Straßenverkehr nach sich ziehen. Ideal ist eine Kapuze, die sich mit einem Klettverschluss bequem bis über den Mund verschließen lässt und über den Augenbrauen abschließt, ohne auf der Haut zu drücken. Dabei sollte der Abschlussrand so gearbeitet sein, dass das Regenwasser seitlich abfließt. Das Gleiche gilt für den Abschlussrand unten an der Regenjacke, damit nicht innerhalb weniger Minuten durch das abfließende Regenwasser, die Beinkleider völlig durchnässt sind. Bei den Ärmeln ist darauf zu achten, dass die Bündchen gut anliegen, ohne das Handgelenk abzuschnüren. Breite Bündchen, die mit Hilfe des Klettverschlusses individuell geschlossen werden können, sind ideal, um z. B. auch während einer Fahrradfahrt vor eindringendem Wasser geschützt zu sein.

Bei Regenjacken für Kinder ist ganz besonders darauf zu achten, dass sich keine zu langen Zugbändchen an ihr befinden. Diese Bänder können sich beim Spielen in Spielgeräten verheddern und haben schon Kindern das Leben gekostet. Klettverschlüsse an Regenjacken sind zu bevorzugen und komfortabel und sicherer.

Regenjacken gibt es in allen erdenklichen Farben. Da sie meistens in der dunkleren Jahreszeit zum Einsatz kommen, empfiehlt es sich, darauf zu achten, dass Reflektorzonen, vorn und hinten, direkt in die Jacke eingearbeitet sind. Einen noch besserer Schutz ist gewährleistet, wenn auch seitliche Reflektoren für die Sicherheit sorgen.

Regenjacken sollen nicht nur sicher vor Regen schützen, sondern auch bequem sein. Deshalb gibt es für Radfahrer speziell zugeschnittene Regenjacken, die das Auf- und Absteigen vom Rad ungehindert ermöglichen. Hier gibt es Ausführungen, die die Beine vor Regen schützen.

Die meisten Regenjacken sind mit einem Reißverschluss versehen, wobei es einige gibt, die einen durchgehenden Verschluss haben und andere, die sich nur so weit öffnen lassen, dass man bequem mit dem Kopf hindurchkommt. Beide Systeme sind empfehlenswert, solange der Reißverschluss wiederum durch eine darüberliegende Leiste vor Regen geschützt ist.


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